Schwimmbrillen - Taucherbrillen

 

Wir schaffen Abhilfe für dieses Problem und verhelfen allen Kurzsichtigen und Weitsichtigen zu klarem Blick beim Schwimmen am See, im Meer und im Schwimmbad!

Wir bieten Ihnen Schwimmbrillen mit optischen Korrekturgläsern aus Polykarbonat für Kurzsichtige von -1,0 Dioptrien bis -8,0 Dioptrien und für Weitsichtige  von +1,0 Dioptrien bis +8,0 Dioptrien.
 
Wählen Sie Ihre individuelle Kombination unterschiedlicher Korrekturgläser für rechtes und linkes Auge. Sollte nur ein Auge einer Korrektur bedürfen, führen wir auch Plangläser ohne jede optische Korrektur. Alle Korrekturgläser haben einen UV-A und UV-B Schutz von 100 Prozent und Anti-Beschlagbeschichtung. Das Sichtfeld der Korrekturgläser beträgt nahezu 180 Grad. Augenrahmen und Kopfbänder unserer optischen Schwimmbrillen sind in zahlreichen unterschiedlichen Farbkombinationen lieferbar.
Achtung!!! Mit einer Schwimmbrille niemals tiefer als 2m tauchen! Durch den Wasserdruck kann die Brille stark angepresst werden, der dabei entstehende Unterdruck kann so stark sein, dass die Brille nur mit Gewalt wieder entfernt werden kann.

Wenn Sie tiefer "gehen" möchten, nehmen Sie eine Taucherbrille, dort können Sie über die Nase einen Druckausgleich machen.

Die Verlustgefahr von Linsen beim Tauchen

Linsen halten primär durch die Adhäsionskraft auf dem Auge. Softlinsen werden zusätzlich durch den mechanischen Anpressdruck des Ober- und Unterlides ans Auge „gedrückt“.
Die Verlustgefahr ist bei einem Wettkampfschwimmer ohne Schwimmbrille hoch, da um die Augen hohe Turbulenzen entstehen.
Beim Tauchen mit Tauchermaske und weichen oder halbharten Kontaktlinsen ist die Verlustgefahr recht klein – der Maske sei Dank.
Die Tauchermaske kann genau so wie ohne Linsen ausgeblasen werden – hier besteht absolut keine Verlustgefahr! Bei einem plötzlichen Wassereinbruch in die Maske werden die Augen reflektorisch geschlossen. Macht man nun beim Öffnen mit den Lidern kleine Schlitze, kann der Taucher die Maske ausblasen und seinen Tauchgang weiterführen.
Sollten Sie die Maske aus irgendeinem Grund verloren haben ,sollte einfach mit den oben erwähnten „kleinen Schlitzen“ ruhig aufgetaucht werden. Selbst halbharte, parallel angepasste und asphärische Linsen halten erstaunlich gut auf der Hornhaut.
Die weichen Linsen sind noch um einiges toleranter und tauchen Sie im Salzwasser, haften sie noch besser am Auge. Kaum ist der Taucher wieder an der Oberfläche, kann er sich auch sofort wieder orientieren. Der Maskentaucher ohne seine verlorene Maske ist immer noch 100%ig auf seinen Tauchpartner angewiesen!
Beim zu schnellem Auftauchen mit flexiblen Linsen können sich Gasblasen unter der Linse bilden. Die Linsen werden sich aber deswegen sicher nicht verschieben und schon gar nicht herausfallen.
Bei einem normalen Tauchgang von z.B. 45 Minuten auf 30 m Tiefe  kann sich unter der weichen Linse nur wenig Pressluft in der Hornhaut und dem Tränenfilm gelöst haben, da die Tauchzeit im Verhältnis zur Halbsättigungszeit kurz ist.
Bei stabilen Linsen hingegen kommt es zu einer nennenswerten Gaslösung, da die Tauchzeit im Verhältnis zur Halbsättigungszeit lang ist und eine Sättigung des Kompartimentes entsteht.
Wie im Körper kann auch im Kompartiment Hornhaut, Tränenfilm und Linse, Gas ausperlen, wenn zu schnell aufgetaucht wird. Im Körper befinden sich die Gasblasen hauptsächlich im Blut und können dort Gefäße blockieren.
Am Auge befinden sich die Gasblasen dann im Tränenfilm zwischen halbharter Linse und Hornhaut. Sind sie kleiner als der Tränenfilm dick ist können sie beim Lidschlag problemlos ausgespült werden. Geschieht das nicht, werden sie mit abnehmender Tiefe und Umgebungsdruck immer größer und werden eingeklemmt. Es können kleine Dellen in der Hornhaut entstehen.
Es wird ein Nebelsehen wahrgenommen, es kann zu beträchtlichem Sehschärfenverlust kommen, zum Ablesen der Instrumente reicht es aber allemal.
Nimmt man die Linsen in einem solchen Fall über Wasser vom Auge, stellt man einen weiteren Sehschärfenverlust wahr. Setzt man nun die Linsen wieder frisch aufs Auge, füllen sich die Gasblasenabdrücke mit Tränenflüssigkeit und die normale Sehschärfe ist wieder erreicht. Dies ist auch der Beweis, dass es sich nicht um ein Ödem bedingt durch Stoffwechselstörungen handelt.
Werden die Linsen nicht abgenommen, verliert sich das Nebelsehen von allein nach ca. 10 bis 30 Minuten, da das Gas dann im Tränenfilm in Lösung gegangen ist und die Dellen sich von alleine mit Flüssigkeit gefüllt haben.
 
Der Taucher mit formstabilen Linsen muss lernen, unter Wasser weiterhin regelmäßig gut zu blinzeln – dies gilt auch für den Softlinsenträger. Durch die relativ hohe Luftfeuchtigkeit, die Faszination und eventuelle Angst unter Wasser wird oft zu wenig geblinzelt.